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Sigrid Falkenstein liest im Jahr 2003
im Internet
zufällig den Namen ihrer Tante: Anna Lehnkering.
Sigrid Falkenstein weiß kaum etwas über ihre Tante.
Über "die geistig behinderte Schwester ihres Vaters"
ist in der Familie nicht gesprochen worden.
Sigris Falkenstein begibt sich auf die Suche.
Schließlich schreibt sie ein Buch über ihre Tante.
"Ich möchte an Anna erinnern.
Deshalb erzähle ich euch ihre traurige Geschichte.
Und weil wir nicht vergessen dürfen, was in der Nazi-Zeit passiert ist.
Wir müssen die Vergangenheit kennen. Und aus ihr lernen.
Damit die schrecklichen Verbrechen aus dieser Zeit nicht noch einmal passieren.
Nie wieder!"
Nach und Nach deckt Sigrid Falkenstein
ein vergessenes Stück deutscher Schreckens-Geschichte auf.
Sie beschreibt,
wie Anna Lehnkering mit 20 Jahren zwangssterilisiert worden ist.
Ein Jahr später bringt die Familie
Anna 3 Tage vor Weihnachten
in die Pflegeanstalt Bedburg-Hau.
Wollen die Angehörigen Anna vergessen?
Vieles deutet darauf hin.
Im Jahr 1940 werden in der Pflegeanstalt Bedburg-Hau
ungefährt 1800 Patientinnen und Patienten ausgesucht.
Anna ist auch dabei.
Denn in ihrer Akte steht:
Anna benimmt sich schlecht.
Sie hat seit ihrer Geburt eine starke geistige Behinderung.
Sie will nicht arbeiten.
Das ist ihr Todes-Urteil.
Im Jahr 1940 gehört Anna
zu ersten Menschen mit Behinderungen,
die von den Nazis vergast worden sind.

Über Sigrid Falkenstein

Sigrid Falkenstein setzt sich seit dem Jahr 2003 dafür ein:
Die Hunderttausenden „Euthanasie“-Opfer
sollen nicht vergessen werden.
Ihr Buch „Annas Spuren“ leistet dafür einen wertvollen Beitrag.
Das Buch zeigt,
wie grausam
und menschenunwürdig
Menschen mit Behinderungen behandelt worden sind.
Und das ist nur ein paar Jahrzehnte her.

Wer hat diesen Text geschrieben?

Jemand vom KI-I hat diesen Text geschrieben.
Die Informationen für den Text
kommen vom Spaß am Lesen Verlag.