Über 2.000 SchülerInnen mit Förderbedarf werden im Rhein-Kreis in Deutschland unterrichtet. Normalität wichtig nehmend, möchten immer mehr Eltern, dass ihre Kinder Regelschulen besuchen, doch die Betreuung für SchülerInnen mit Behinderungen am Nachmittag fehlt.
"Es kann nicht sein, dass vormittags Inklusionsassistenten für die Kinder bezahlt werden, nachmittags im Offenen Ganztag aber damit Schluss ist", erklärt die Igll-Vorsitzende Ursula von Schönfeld vor PolitikerInnen. Sie hat Erfahrung mit integrativen Unterricht. Frau von Schönfeld erklärt, dass es an Förderschulen automatisch IntegrationshelferInnen am Nachmittag gebe, nur nicht an Regelschulen. Diese Situation sei nicht tragbar.
Ziel der Maßnahmen ist nun der Aufbau eines Pools an IntegrationshelferInnen für die Nachmittagsbetreuung in Regelschulen.
Ein weiteres Vorhaben ist der Ausbau der Koordinierungsstelle des Schulamtes hin zu einer Anlaufstelle für alle schulischen Angelegenheiten. Es soll ein Inklusionsbüro eingerichtet werden, an das sich Eltern von behinderten Kindern mit allen Fragen rund um die Schule wenden können sollen.
(Quelle: Neuss-Grevenbroicher Zeitung)
(von KI-I)