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Dass ein barrierefreies Radiostudio möglich ist, zeigt die Forschungsarbeit von Radio FRO im Projekt "openAIR". Das Projekt beschäftigt sich mit der technischen Ausstattung, also dem Herzstück eines jeden Radiostudios: dem Mischpult.
Ziel von "openAIR" ist die barrierefreie Bedienung der Studiotechnik und somit die Ermöglichung des selbständigen „Radiomachens“ für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Ein erster Testbetrieb, noch im Entwicklungslabor des Ars Electronica Futurelabs, das für die Umsetzung verantwortlich zeichnet, konnte in der Vergangenheit schon erfolgreich durchgeführt werden.
"Eine der Besonderheiten unserer Entwicklung ist, dass die Produktionskosten sehr gering gehalten werden konnten und trotzdem eine immense Verbesserung der Bedienbarkeit der Studiotechnik erreicht werden kann", betont Sabina Köfler, Projektverantwortliche bei Radio FRO.
Ebenso wichtig ist für das Freie Radio, dass das Steuerungswerkzeug als "Open Hardware" veröffentlicht wird und somit von jeder und jedem nachgebaut werden kann. Dadurch ist es auch auf längere Sicht möglich, gemeinsam mit Interessierten an einer weiteren Verbesserung und Anpassung an Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu arbeiten.
Auch Menschen ohne Beeinträchtigungen können von der vereinfachten Bedienbarkeit profitieren. Zum ersten Mal in Betrieb ging "openAIR" bei der Sendung "Radiabled" am 12. März 2013.

(von KI-I)