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Mit einem besonderen Tag, einem abwechslungsreichen Programm und vielen guten Gesprächen bedankte sich das Diakoniewerk bei seinen Ehrenamtlichen aus ganz Österreich.
Als Dankeschön für ihr großes Engagement für die im Diakoniewerk betreuten Menschen lud das Diakoniewerk regionsübergreifend sämtliche Ehrenamtlichen heute, 19. Jänner, zu einem Ehrenamtstag ein. Erstmals trafen sich “imSchöffl” in Engerwitzdorf Ehrenamtliche aus Wien, der Steiermark, Oberösterreich und Salzburg zu einem gemeinsamen Tag, der neben einem abwechslungsreichen Programm auch die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch bot. Insgesamt engagieren sich derzeit 149 Menschen ehrenamtlich in Einrichtungen des Diakoniewerkes, davon 72 in Oberösterreich. Dazu kommen noch 65 (in OÖ. 56) Diakonische HelferInnen, die im Diakoniewerk ein freiwilliges soziales Jahr ableisten. Auch sie waren zum Ehrenamtstag eingeladen.

Wertvoll und unverzichtbar

Mag.a Christa Schrauf, Rektorin des Diakoniewerkes betonte, dass die Arbeit von Ehrenamtlichen eine wertvolle und unverzichtbare Ressource ist in der Begleitung der Menschen, die im Diakoniewerk zuhause sind. “In einer Situation, in der die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem sehr eng bemessenen Zeitrahmen die erforderlichen Dienstleistungen in den sozialen Arbeitsfeldern des Diakoniewerkes zu bewältigen haben, ist der Einsatz von freiwilligen Helferinnen  und Helfern eine wertvolle und wichtige Ergänzung”, so Schrauf.
“Viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen schenken im Diakoniewerk Menschen Zeit und Zuwendung und somit ein Stück Freude und dadurch mehr Lebensqualität. Sie unterbrechen den Alltag von Menschen im Alter, von Menschen mit Behinderung und von Menschen, die krank sind, und bereichern ihn auf vielfältige Weise, ob durch Gespräche, Vorlesen, gemeinsame Spaziergänge oder Feiern. Das Engagement von Ehrenamtlichen ist ein wesentliches Element diakonischen Handelns”, erklärte die Rektorin und bedankte sich bei diesen für ihren Einsatz.

Fachliche Begleitung

Um Ehrenamtliche in ihrer Tätigkeit auch fachlich zu unterstützen hat das Diakoniewerk in Wels und Gallneukirchen Lehrgänge für den Ehrenamtlichen Besuchsdienst ins Leben gerufen, die großes Interesse fanden. Diese Lehrgänge schulen nicht nur Ehrenamtliche im Diakoniewerk sondern sind auch für Freiwillige in anderen Organisationen offen. Durch die Vermittlung von fachlichem Wissen und der Möglichkeit zur persönlichen Auseinandersetzung mit altersspezifischen Themen können sich die TeilnehmerInnen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, aber auch persönlich fortzubilden. “Persönliche Eignung, soziale Kompetenz und Freude an der Tätigkeit sind wichtige Voraussetzungen für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch braucht es auch ein Grundwissen, z.B. über demenzielle Erkrankungen, das den Ehrenamtlichen so manche Situation erleichtern kann”, weiß Mag.a  Isabel Beuchel, Ehrenamtlichenkoordinatorin im Diakoniewerk.

Humor hilft in (fast) jeder Situation

Ergänzend zur Fachlichkeit ist Humor eine wertvolle Unterstützung im ehrenamtlichen Engagement. Das machte Trainer und Seminarleiter Michael Trybek, Gründer der Humorakademie, am Ehrenamtstag des Diakoniewerkes deutlich. “Humor baut Brücken”, erklärte Trybek und stellte dies auch gleich unter Beweis, in dem er nicht nur die ZuhörerInnen zum Schmunzeln und Lachen brachte, sondern ihnen auch wertvolle Tipps für eine gelingende Kommunikation in der ehrenamtlichen Tätigkeit vermittelte.
(Text und Bilder ©: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.diakoniewerk.at)