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Billa eröffnete kürzlich den ersten Prototypen einer barrierefreien Filiale: Billa ohne Grenzen. Die erste Filiale ist in Simmering. In dieser Prototyp-Filiale werden erweiterte Maßnahmen der Barrierefreiheit eingesetzt und erprobt. Besonders ansprechen möchte Billa damit KundInnen mit Seh- und Hörbehinderung sowie in ihrer Mobilität eingeschränkte KundInne.

Im Dialog entwickelt

Die Maßnahmen wurden im Dialog mit Betroffenen entwickelt und sollen in weiterer Folge von weiteren Standorten übernommen werden können. Sie dienen allesamt einem erweitert barrierefreien Einkaufen für KonsumentInnen mit Behinderung und für ältere Menschen.

Bauliche Barrierefreiheit seit 2008 Standard

Was die bauliche Barrierefreiheit betrifft sind neu errichtete Standorte seit 2008 immer barrierefrei, alle übrigen wurden evaluiert und entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten adaptiert, häufig in enger Kooperation mit den Behörden aber auch mit Betroffenen und Verbänden.

Neu entwickelte Maßnahmen sollen breit angeboten werden

Für die neu errichteten Filiale in der Fuchsröhrenstraße wurden Maßnahmen für Menschen mit Behinderung entwickelt und realisiert, die nicht nur über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehen, sondern sich auch für ein breites Roll-out auf andere Standorte eignen. „Wir haben ganz bewusst Maßnahmen umgesetzt, die wir österreichweit in unseren Filialen einsetzen können und werden. Man hätte an der einen oder anderen Stelle sicher noch eine spezialisiertere Lösung finden können – aber das widerspricht unserem Wunsch langfristig zu denken und zukunftsweisend zu agieren“, erklärt Robert Nagele, Mitglied des Vorstands der Billa AG.
Herzstück der umgesetzten Maßnahmen ist ein zentraler Info-Point mit barrierefreiem 3D-Lageplan im Eingangsbereich, an dem unter anderem ein Leih-Rollstuhl sowie ein Leih-Rollator verfügbar sind. Dort liegen auch Lupen zum Mitnehmen für die bessere Lesbarkeit der Angaben auf den Produkten auf. Mittels Taste kann das Personal zur Assistenz gerufen werden. Es gibt einen Zugang zum Onlineshop zur Verfügung ebenso wie Click&Collect.
Spezielle Schulungen für die Filial-MitarbeiterInnen sind wesentlicher Bestandteil des Projekts.
(Quelle: medianet.at)
(von KI-I)