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Im Rahmen des Projekts RaProErgo soll der Ablauf des Entwicklungs- und Fertigungsprozesses von Orthesen für Personen mit eingeschränkter Mobilität vereinfacht werden. Dies soll mit Hilfe von innovativen generativen Fertigungsverfahren (3D Druck) geschehen.
Im Rahmen des Projektes wird die Fertigung von Mundstäben als demonstratives Beispiel herangezogen. Mundstäbe erlauben es Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen tägliche Aufgaben wie beispielsweise Computerarbeiten, Bedienung von Tablets, Umblättern beim Lesen, selbstständig auszuführen.
Damit Mundstäbe an die speziellen Bedürfnisse der betroffenen Personen angepasst werden können, muss Verschiedenes beachtet werden, zum Beispiel die Anpassung des Gewichts oder der Form. Diese Anassungen sollen mithilfe der Ergebnisse aus dem Projekt rasch zu realisieren sein. Aus diesem Grund werden im Projekt folgende Aspekte behandelt:

  • Analysen und Spezifikationen von Materialeigenschaften
  • Entwicklung eines Web- basierten Interfaces zum Parametrisieren wesentlicher Eigenschaften des Mundstückes
  • Einbeziehung von betroffenen Personen in Form eines Participatory Design Prozesses

Beteiligte Projektpartner:

  • Institute of Polymer Product Engineering, JKU Linz
  • Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I)
  • Institut für Frauen- und Geschlechterforschung, Johannes Kepler Universität Linz
  • Bandagist Heindl GmbH
  • EVO-tech GmbH

Fördergeber: Land Oberösterreich
(von KI-I)